Wenn Sie entwerfen, bauen oder liefern Navigation bei fehlendem GPS-Empfang, Erstellen Sie ein Profil, um Ihre Kompetenzen zu präsentieren und mit Besuchern in Kontakt zu treten, die einen konkreten Bedarf an Ihren Lösungen haben.
Lieferanten: Navigation bei fehlendem GPS-Empfang
Fortschrittliche Trägheitsnavigationssysteme (INS) für zuverlässige Navigation in anspruchsvollen Einsatzumgebungen
Modernste Trägheitslösungen für hochpräzise Navigation und Positionierung in Umgebungen ohne GPS-Empfang
Taktische IMU-, GPS/INS- und Waffenausrichtungslösungen
Zuverlässige, robuste und sichere Satellitenkommunikation und garantierte PNT-Lösungen für missionskritische Anwendungen
Modernste Flugsteuerungs- und GNSS-unabhängige Navigationstechnologien für militärische und staatliche UAV-Plattformen
Hochleistungsfähige faseroptische, Ringlasergyro- und MEMS-Trägheitssensoren und Navigationssysteme
MEMS-Trägheitssensoren, Gyroskope und Beschleunigungsmesser für Trägheitsnavigation, Steuerung und Stabilisierung
Sichere PNT-Lösungen für missionskritische Anwendungen in Militär, Verteidigung und Regierung
Navigations- und Ortungslösungen für den Einsatz ohne GNSS/GPS
Die GPS/GNSS-unabhängige Navigation ermöglicht es Militärfahrzeugen und autonomen Plattformen, ihre Position und Bewegung in Umgebungen zu bestimmen, in denen globale Navigationssatellitensysteme nicht verfügbar sind, gestört oder manipuliert sind.
Solche Umgebungen treten in modernen Kampfgebieten zunehmend auf, insbesondere dort, wo Gegner elektronische Kriegsführung einsetzen.
Ohne zuverlässige Satellitensignale benötigen unbemannte Systeme alternative Lösungen, die Trägheitsmessung, Umgebungserfassung, Kartierung und algorithmische Schätzung kombinieren. Diese Lösungen sind oft auf den jeweiligen Einsatzbereich – zu Lande, in der Luft, auf See oder unter der Oberfläche – zugeschnitten und hinsichtlich Ausfallsicherheit, Genauigkeit und Echtzeit-Reaktionsfähigkeit optimiert.
Wichtige Anwendungen ohne GNSS-Empfang
Fähigkeiten ohne GNSS-Empfang sind für zahlreiche Einsatzarten von entscheidender Bedeutung. Die folgenden Bereiche stellen die primären Verteidigungsanwendungen für diese Technologien dar:
Unbemannte Luftfahrzeuge in umkämpften Lufträumen
Militärische UAS (Unmanned Aerial Systems) werden häufig in Anti-Access/Area-Denial-Zonen (A2/AD) eingesetzt, in denen mit GNSS-Spoofing und -Störungen zu rechnen ist. Bei diesen Missionen stützen sich UAVs auf Trägheitsnavigationssysteme, geländebezogene Navigation, visuelle Odometrie und SLAM, um die Flugsteuerung aufrechtzuerhalten, präzise Zielerfassung durchzuführen oder ISR ohne Satellitenunterstützung zu betreiben.
Zu den Anwendungsbereichen gehören Langstreckenaufklärung, taktische Kartierung, Loitering Munitions sowie die Koordination von Drohnenschwärmen, die alle eine unabhängige Navigationsresilienz erfordern.
Bodenrobotik für städtische und unterirdische Einsätze
Städtische Straßenschluchten können Mehrwegverzerrungen oder einen vollständigen Signalverlust verursachen. In solchen Umgebungen nutzen unbemannte Bodenfahrzeuge (UGVs) taktische IMUs, LIDAR-Sensoren, Radar und SLAM-Algorithmen, um Folgendes zu unterstützen:
- Autonome Nachschubversorgung
- Kampfmittelbeseitigung (EOD)
- Informationsbeschaffung
- Vorwärtsbeobachtung in komplexem Gelände
Diese Plattformen müssen in der Lage sein, in Korridoren ohne GPS-Empfang, in Unterführungen, Kellern oder beengten Infrastrukturumgebungen zu operieren.
Unterirdische und Tunnelaufklärung
Spezialisierte unbemannte Systeme werden für die unterirdische Erkundung in gesperrten Bereichen eingesetzt, wie beispielsweise Tunnelnetzen, Höhlenkomplexen oder gehärteten militärischen Anlagen. Diese Fahrzeuge müssen ohne Zugang zu GNSS navigieren können und sind mit Sensorpaketen für Kartierung, Lokalisierung und Strukturanalyse ausgestattet.
Sie werden eingesetzt für:
- Erkennung von Grenztunneln
- Kartierung feindlicher unterirdischer Anlagen
- Katastropheneinsatz in eingestürzten Infrastrukturen
Unterwasser- und Küstennavigation
GNSS-Signale dringen nicht durch Wasser, sodass alle Unterwasseroperationen von Natur aus ohne GPS-Empfang stattfinden. Unbemannte Unterwasserfahrzeuge (UUVs) nutzen Doppler-Geschwindigkeitsmesser (DVLs), Trägheitssensoren, bathymetrische Karten und akustische Baken zur Navigation.
Zu den Anwendungsbereichen gehören:
- Minenabwehr
- Hafen- und Küstenüberwachung
- Überwachung der Meeresbodeninfrastruktur
- Verdeckte ISR-Operationen
Taktische Operationen und Navigation von Fußsoldaten
Handgeführte oder am Körper getragene Navigationsgeräte sind für Truppen, die in elektronischen Kriegsführungszonen oder in Umgebungen mit beeinträchtigtem GNSS-Empfang operieren, unverzichtbar. Diese Geräte nutzen Koppelnavigation, Magnetometer und Geländedaten, um die Einsatzkräfte geräuschlos und präzise zu führen.
Solche Systeme sind konzipiert für:
- Spezialeinheiten in gesperrten Gebieten
- Verdeckte Ein- und Ausstiegsrouten
- RF-stille Navigation

MEMS-Trägheitsmesseinheit IMU-H100 für die Navigation von Drohnen, U-Booten und autonomen Fahrzeugen von Inertial Labs.
Autonome Logistik und Nachschubversorgung
Unbemannte Logistikfahrzeuge unterstützen die Aufrechterhaltung von Missionen in Regionen mit GNSS-Einschränkungen. Boden- oder Luftnachschubplattformen nutzen vorprogrammierte Routen, Hinderniserkennung und Algorithmen zur Geländeverfolgung, um Lieferungen in feindlichen Umgebungen durchzuführen.
Zu den gängigen Anwendungsfällen gehören:
- Autonome Frachtlieferung an Einheiten an der Front
- Abwurf medizinischer Hilfsgüter in Gebieten mit elektronischer Kriegsführung
- Unauffällige Logistikmissionen in gesperrten Lufträumen
- Navigationstechnologien zur Unterstützung von Operationen ohne GNSS-Empfang
Systeme ohne GNSS-Empfang integrieren mehrere Sensormodalitäten und Berechnungsmethoden, um eine genaue Navigation zu erreichen. Zu den Kerntechnologien gehören:
- Trägheitsnavigationssysteme (INS): Gyroskope und Beschleunigungsmesser für die Koppelnavigation
- Magnetometer: Kompassähnliche Orientierungsinstrumente, die gegen Satellitenausfälle resistent sind
- Visuelle Odometrie: Bewegungserfassung mittels optischer Bildanalyse, einschließlich der Verwendung von Optical-Flow-Sensoren zur Bewegungsschätzung auf Pixelebene
- LIDAR- und Radarsensoren: Umgebungsabtastung zur geländebezogenen Positionsbestimmung
- Akustische Navigation: Einsatz in Unterwasserumgebungen mit Sonar oder DVLs
- SLAM-Algorithmen: Echtzeit-Kartierung und Lokalisierung
- Zeitmodule: OCXOs oder chip-scale Atomuhren zur Zeitsynchronisation
- Sensor-Fusions-Frameworks: Kombination mehrerer Datenquellen für eine genaue Lokalisierung
Arten von Systemen ohne GNSS/GPS-Empfang
Die Funktionen bei GNSS-Ausfall variieren je nach Mission und Plattform. Zu den wichtigsten Systemtypen gehören:
- UAV-Navigationsmodule: Für Angriffs- und ISR-Drohnen in umkämpften Lufträumen
- UGV-SLAM-Systeme: Entwickelt für robotergesteuerte Bodenplattformen in komplexem Gelände
- Unterwasser-Navigationssysteme: Speziell auf UUVs für den vollständig untergetauchten Betrieb zugeschnitten
- Tragbare Navigationssets: Kompakte Werkzeuge für Fußtruppen
- Schwarmkoordinationssysteme: Interne Navigationslogik für autonome Operationen mit mehreren Agenten
Industriestandards und Verteidigungsspezifikationen
GNSS-unabhängige Navigationssysteme müssen strenge Verteidigungsstandards erfüllen, um Leistung und Interoperabilität zu gewährleisten. Zu den gängigen Standards gehören:
- MIL-STD-810: Umweltprüfstandards für Vibration, Temperatur und Stoßbelastung
- MIL-STD-1553 / 1760: Kommunikationsprotokolle für Avionik- und Waffenschnittstellen
- MIL-STD-461: Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
- STANAG 4586: NATO-Standard für die Interoperabilität von UAVs
- DO-178C / DO-254: Anwendbar für zertifizierte Software und Hardware in Luft- und Raumfahrtqualität
Diese Standards gewährleisten Zuverlässigkeit in extremen Betriebsumgebungen und ermöglichen die Integration in bestehende Kommando- und Kontrollstrukturen.
Vergleiche mit herkömmlichen GNSS-basierten Systemen
Herkömmliche Navigationssysteme sind stark auf GNSS-Konstellationen wie GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou angewiesen. Diese Systeme sind zwar in offenen und stabilen Umgebungen effektiv, jedoch anfällig für:
- Signalstörung oder -manipulation
- Mehrwegverzerrung in städtischem Gelände
- Ausfall in unterirdischen oder unter Wasser liegenden Bereichen
- Taktische Gefährdung durch HF-Emissionen
GNSS-unabhängige Systeme mindern diese Schwachstellen durch interne Sensorik, passive Datenerfassung und geländebasierte Lokalisierung und bieten so Widerstandsfähigkeit und Unabhängigkeit von weltraumgestützter Infrastruktur.
Strategische Bedeutung der GNSS-unabhängigen Navigation
Da Streitkräfte zunehmend auf autonome und halbautonome Systeme angewiesen sind, ist die Fähigkeit, unter GNSS-ausgefallenen Bedingungen zu operieren, für die Missionssicherheit unerlässlich. Feindliche Bedrohungen der Satelliteninfrastruktur und zunehmende Fähigkeiten im Bereich der elektronischen Kriegsführung unterstreichen den strategischen Bedarf an widerstandsfähigen, modularen und signalunabhängigen Navigationssystemen.
GNSS-ausgefallene Lösungen unterstützen die operative Flexibilität, verbessern die Überlebensfähigkeit und gewährleisten die Missionskontinuität in allen Bereichen – zu Lande, in der Luft, auf See und unter der Erde.






