Lieferanten: AIS-Beacons

Xeos by Satlink

Marine- und bodengestützte Ortungsbaken: Verfolgen, überwachen und schützen Sie wichtige Marine- und Verteidigungsgüter

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AIS-Ortungsbaken

Summer James

Aktualisiert:

Einführung in AIS-Ortungsbaken

Eine AIS-kompatible Bake vereint zwei Schlüsseltechnologien:

  • Automatisches Identifikationssystem (AIS): Ein VHF-basierter Kommunikationsstandard, der in Seeverkehrssystemen zur Übertragung von Schiffsidentität, Position, Geschwindigkeit und Kurs verwendet wird. AIS arbeitet auf zwei dedizierten VHF-Frequenzen und ist für Handels- und Militärschiffe vorgeschrieben, um die Lageerfassung zu verbessern und Kollisionen zu vermeiden.
  • Ortungssender: Ein Not- oder Ortungsgerät, wie beispielsweise ein Personal Locator Beacon (PLB) oder ein Notfunkbaken für Boote, das dazu dient, in Notfällen oder zur Echtzeitüberwachung Positionssignale zu senden.

Durch die Kombination beider Funktionen arbeiten AIS-kompatible Beacons wie PLB- und AIS-Geräte: Sie senden Notsignale über das AIS-Netzwerk und stellen sicher, dass nahegelegene Schiffe, Küstenstationen oder militärische Plattformen diese empfangen.

AIS-Ortungsbake von XEOS by Satlink

Petrel X7 AIS-Bake von Xeos by Satlink.

Kernfunktionen von AIS-Ortungssendern:

  • Zweifrequenz-VHF-AIS-Übertragung
  • GNSS/GPS-basierte Positionsdaten
  • AIS-konforme Nachrichtenformatierung unter Verwendung von Nachrichten zur Sicherheit im Seeverkehr
  • Eingebaute Batterien, wasserdichtes und robustes Gehäuse
  • Optional integrierbar in andere Alarmsysteme wie MOB (Mann über Bord)

AIS-Beacons in Marine- und Verteidigungseinsätzen

Personenrettung

In Such- und Rettungsaktionen (SAR) und Kampfszenarien ermöglicht ein AIS-kompatibler persönlicher AIS-MOB-Sender (Mann über Bord), dass über Bord gefallene oder gestrandete Personen ihren Notstandort übermitteln können, der für nahegelegene Marineeskorten, Patrouillen und verbündete Schiffe sichtbar ist.

Asset-Tracking

Unabhängig davon, ob sie von Spezialeinheiten, Aufklärungsdrohnen oder unbemannten Überwasserschiffen (USVs) eingesetzt werden – die AIS-Schiffsverfolgungsfunktion gewährleistet eine Echtzeit-Übersicht über missionskritische Hardware, abgestimmt auf operative Dashboards.

Küsten- und Minenkriegsführung

In Küsten- und Flachwassergebieten unterstützen AIS-Baken, die in Bojen oder Einweg-Sensorsystemen (einschließlich AIS-Bojenbaken) integriert sind, die Sicherheit im Schießbereich, die Navigationsmarkierung und die Abgrenzung von Sperrzonen.

Maritime Sicherheit und Abfangmaßnahmen

Marinen und Küstenwachen nutzen AIS-Ortungsgeräte zur Überwachung verdächtiger kleiner Wasserfahrzeuge. AIS-Tracker ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung in Verbindung mit Systemen zur maritimen Lageerfassung.

Arten von AIS-Ortungsbaken

  • AIS-Personenortungsbake (AIS-PLB): Kompakte Handgeräte für den individuellen Gebrauch; persönliche AIS-Baken, ideal für Piloten, Bootsführer oder Militärpersonal.
  • AIS-MOB-Bake: Konzipiert für Rettungswesten oder Sicherheitsgurte; löst einen automatischen AIS-Notruf aus.
  • AIS-Bojen-Beacon / AIS-Netz-Beacon: Wird als Boje oder Netzmarkierung in Verteidigungszonen eingesetzt und kann mit benutzerdefinierten Header-Daten konfiguriert werden, um Sperrgebiete zu kommunizieren.
  • Fahrzeug- oder objektmontierter AIS-Tracker: Robuste Boxen oder Beacons, die an Fahrzeugen, Drohnen oder Containern angebracht werden, um eine kontinuierliche AIS-kompatible Verfolgung von beweglichen Objekten zu ermöglichen.

Jedes Gerät entspricht dem AIS-Standard, ist jedoch an spezifische Formfaktoren und Robustheitsstufen angepasst, die für militärische Einsätze geeignet sind.

Wie sich AIS-Ortungsbaken in Verteidigungssysteme integrieren lassen

AIS-Baken sind kompatibel mit:

  • Brückensystemen der Marine und ECDIS für ein integriertes maritimes Lagebild
  • Taktische Kommunikationsnetzwerke (z. B. Link 16 oder ähnliche Relais-Systeme)
  • Dashboards von Ortungs-Software, die bei Such- und Rettungsaktionen (SAR), der Verfolgung von Objekten und bei Trainingsübungen
  • eingesetzt werden

Ihre Fähigkeit zum Informationsaustausch verbessert die Transparenz zwischen verbündeten Einheiten und gewährleistet eine zuverlässige Ortung selbst in stark befahrenen oder umkämpften Gewässern.

Relevante militärische Normen und Vorschriften

AIS-kompatible Ortungsbaken für den Verteidigungsbereich müssen unter Umständen mehrere MIL-STDs und NATO-Standards erfüllen, um Robustheit, elektromagnetische Verträglichkeit und Leistungszuverlässigkeit zu gewährleisten:

  • MIL‑STD‑810H – Umweltbeständigkeit (Temperatur, Feuchtigkeit, Salznebel, Stöße, Vibrationen)
  • MIL‑STD‑461G – EMI/EMC-Konformität hinsichtlich Emissionen und Störanfälligkeit
  • MIL‑STD‑1275 – Kompatibilität mit Fahrzeugstromversorgungssystemen
  • MIL‑STD‑1474E – Normen für akustische Signale (sofern akustischer Alarm enthalten ist)
  • STANAG 4603 – Interoperabilität des NATO-AIS-Nachrichtenprotokolls
  • IEC 61097‑14 – Technische Spezifikation für AIS-SART-Geräte zur Gewährleistung der Leistung von SART-ähnlichen Baken

Diese Normen stellen sicher, dass AIS-Ortungsbaken rauen Umgebungsbedingungen standhalten, keine Störungen bei anderen elektronischen Geräten verursachen und nahtlos mit den Kommunikationssystemen verbündeter Streitkräfte zusammenarbeiten.

Leitlinien für die Auswahl im Verteidigungsbereich

Bei der Auswahl von AIS-Ortungsgeräten für den Verteidigungseinsatz sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Einhaltung von MIL-STD- und IEC/IMO/NATO-Spezifikationen
  • Batterielaufzeit und Austauschbarkeit unter Einsatzbedingungen
  • Mechanische Robustheit: Wasserdichtigkeit (z. B. IPX8), Stoßfestigkeit
  • Programmierflexibilität: Möglichkeit zur Konfiguration von MMSI und Nachrichtenformat (z. B. AIS Klasse A oder AIS-SART)
  • Integrationsmöglichkeiten: Fernaktivierung, integrierte Druck-/Tiefensensoren, akustische Alarme

Auswahl des richtigen Senders

In Verteidigungseinsätzen verbinden AIS-Ortungsbaken standardisierte maritime Identifikationssysteme mit taktischen Überlebens- und Ortungsanforderungen. Die Einhaltung der Normen MIL-STD-810H, 461G, 1275, 1474E, STANAG 4603 und IEC 61097-14 gewährleistet robuste, interoperable Leistung. Ob für die Rettung von Besatzungsmitgliedern mittels AIS-MOB-Beacons, den Einsatz von AIS-Bojen-Beacons oder die AIS-Schiffsverfolgung – diese Geräte bieten verschlüsselte, routenbezogene Echtzeit-Standortdaten, die für Kommandeure und SAR-Teams von entscheidender Bedeutung sind. Ihre Konformität mit dem AIS-Standard gewährleistet die Kompatibilität mit kommerziellen und militärischen Seeverkehrssystemen und verbessert so die Missionssicherheit und die Koordination zwischen den verbündeten Streitkräften.